Für Kommunen, Kreise, Schulträger & freie TrägerEin Projekttag hilft einer Klasse. Eine Partnerschaft stärkt Ihre ganze Kommune.

Mit der Präventionspartnerschaft bringen Sie unsere Programme an mehrere Schulen gleichzeitig – über mehrere Jahrgänge und Jahre, mit einem Ansprechpartner, einem Konzept und einem jährlichen Blick auf die Wirkung. Prävention wird planbar: für Ihren Haushalt, für Ihre Schulen, für Ihre Jugend.

Sie planen für eine einzelne Schule?

Prävention ist kommunale Pflichtaufgabe. Wir machen sie machbar.

Cybermobbing, Extremismus, Gewalt unter Jugendlichen – das sind keine Einzelfälle einzelner Schulen, sondern Themen, die eine ganze Kommune betreffen. Die Jugendhilfe hat hier einen klaren Auftrag. In der Praxis scheitert flächige Prävention aber selten am Willen: Sie scheitert an zersplitterten Einzelmaßnahmen, an Anbietern ohne Kapazität für mehr als einen Termin und an Projekten, die nach der Förderperiode verschwinden.

Genau dafür ist die Präventionspartnerschaft gebaut: ein Vertragspartner statt zehn Einzelvereinbarungen, ein abgestimmtes Konzept statt Flickenteppich, eigene ausgebildete Trainer statt weitergereichter Honorarkräfte – und eine Laufzeit, die Wirkung möglich macht. Sie entscheiden über den Rahmen, wir liefern verlässlich in die Fläche.

Mehrere Schulen, ein System

Die Präventionspartnerschaft überträgt unser Schulkonzept Prävention mit System auf Ihre Kommune: Jede teilnehmende Schule bekommt den Jahrgangs-Fahrplan – Sie bekommen das Gesamtpaket aus einer Hand.

Unser bewährter Fahrplan auch für Ihre Schule

An jeder teilnehmenden Schule setzen wir die bewährte Jahrgangsstaffelung um: Klassenklima und Zivilcourage in Jahrgang 5 (Heldenakademie), digitale Lebenswelt in Jahrgang 7 (Escape Room Cybermobbing + Heldenakademie), Demokratie und Radikalisierungsprävention in Jahrgang 9 (Deine Wahl, auf Wunsch mit Escape Room Extremismus). Angepasst auf Schulform und Situation vor Ort.

Die Schulgemeinschaft von Anfang an mit im Boot

Lehrkräfte-Impulse und Elternabende gehören zur Partnerschaft: Kollegien und Eltern werden mitgenommen – von denselben Trainern, die mit den Klassen arbeiten. Schulen, die den Weg über alle Jahrgangsstufen gehen und dranbleiben, erhalten unser Siegel „Schule mit Haltung“.

Planung, Steuerung & Nachweis für Sie

Sie erhalten einen festen Ansprechpartner, eine gemeinsame Jahresplanung über alle Schulen hinweg – und einen jährlichen Bericht über Durchführung und Rückmeldungen aus den Programmen. Prävention, über die Sie im Ausschuss berichten können.

So geht es weiter In drei Schritten zur Partnerschaft

1

Gespräch

Sie schildern uns Ihre Ausgangslage – wie viele Schulen, welche Themen drängen, welcher Zeithorizont. Ob Jugendamt, Schulträger, Präventionsrat oder freier Träger: Wir sprechen Ihre Sprache.

2

Konzept

Sie erhalten ein konkretes Konzept für Ihre Kommune – Schulen, Jahrgänge, Laufzeit, Kostenrahmen – zusammen mit einem Überblick über etablierte Finanzierungspfade für Ihre Struktur.

3

Rollout

Die Partnerschaft startet Schule für Schule oder mit einem gemeinsamen Auftakt über alle Standorte – inklusive Kickoff-Formaten für Kollegien und Eltern, wenn Sie ein sichtbares Zeichen setzen wollen.

Prävention lässt sich solide finanzieren – wir liefern die Argumente

Als Auftraggeber entscheiden Sie über die Finanzierung – und dafür gibt es etablierte Pfade: kommunale Mittel der Jugendhilfe und des Kinder- und Jugendförderplans, die Einbindung von Startchancen-Schulen mit ihren mehrjährigen Budgets, Landesprogramme wie die Präventionsketten in NRW oder lokale Partnerschaften für Demokratie für die Demokratiebildungs-Bausteine. Vieles lässt sich kombinieren.

Was wir beisteuern: die Unterlagen, mit denen Sie intern überzeugen – Konzept, Wirkungsnachweis (PHINEO Wirkt-Siegel), Kostenrahmen und die Argumentation für Ausschuss, Verwaltungsspitze oder Trägergremium. Sie kennen Ihre Gremien, wir kennen unsere Wirkung – zusammen ergibt das einen Beschluss.

Verlässlichkeit ist keine Behauptung. Sie ist belegbar.

Qualität

Eigene Durchführung, eigene Qualität

Über 100 aktive, von uns ausgebildete Trainer führen jedes Programm selbst durch – kein Subunternehmer-Roulette, keine Materialkiste. Über 500 Trainer haben wir seit Gründung qualifiziert; die Ausbildung liegt in unserer Hand.

Kapazität

Kapazität für die Fläche

Rund 20.000 junge Menschen pro Jahr, etwa 1.500 Durchführungstage, Programme in allen 16 Bundesländern: Wir liefern auch dann, wenn es um zehn Schulen gleichzeitig geht.

Wirkung

Geprüfte Wirkung

Wissenschaftliche Wirkmodelle für jedes Programm, das PHINEO Wirkt-Siegel (unabhängig geprüftes Wirkungspotenzial) für „Deine Wahl“, der Hidden Movers Award für den Escape Room zu Cybermobbing und Cybergrooming – und laufende Weiterentwicklung über die Rückmeldungen aus den Klassen.

Kinderschutz

Anerkannter Träger, Kinderschutz zuerst

Anerkannter Träger der freien Jugendhilfe (§ 75 SGB VIII), klares Kinderschutzkonzept, traumasensibles Arbeiten – ausgezeichnet mit dem HanseMerkur Preis für Kinderschutz.

Prävention im AlltagIn der Praxis: Kreis Herford

Seit 2018 arbeiten wir mit dem Kreis Herford zusammen. Angefangen hat es mit gemeinsamen Ferienfreizeiten, dann kamen die Sprachcamps des Kreises dazu, seit 2025 die Klassengemeinschaftswochen: fünf Tage, in denen wir im Rahmen einer gewonnenen Ausschreibung ganze Jahrgänge mit 42 Schulklassen des Kreises begleiten. Aus einem Format wurden mehrere, aus einem Jahr wurden neun. Genau so sieht die Zusammenarbeit aus, die diese Seite beschreibt.

Was Sie nach dem ersten Jahr in der Hand haben

Einen Bericht, der im Ausschuss besteht: welche Schulen, welche Jahrgänge, wie viele Klassen und Programmtage, und was Schüler und Lehrkräfte in den Rückmeldebögen dazu gesagt haben. Dazu die Beobachtungen unserer Trainer aus den Klassen, anonymisiert und auf das Wesentliche verdichtet: Wo hat sich etwas verändert, wo brennt es noch, wo lohnt im zweiten Jahr der genauere Blick. Damit haben Sie die Grundlage für die nächste Jahresplanung in der Hand, und auch für die nächste Haushaltsanmeldung.

Alles Wichtige im Überblick Häufige Fragen

Ab wie vielen Schulen lohnt sich eine Partnerschaft?

Schon ab einer Handvoll Schulen entsteht der Effekt, der Einzelbuchungen fehlt: gemeinsame Planung, ein Ansprechpartner, ein Konzept über alle Standorte. Nach oben skaliert das Modell mit Ihrer Struktur – vom Stadtgebiet bis zum Flächenkreis.

Wer ist Vertragspartner – wir oder die Schulen?

Sie. Kommune, Kreis oder Träger schließen die Vereinbarung, die Schulen sind Umsetzungsorte. Das macht die Finanzierung einfacher, die Planung verbindlicher – und nimmt den einzelnen Schulleitungen den administrativen Aufwand ab.

Wie werden die Schulen ausgewählt?

Gemeinsam, nach Ihren Kriterien: Bedarfslage, Schulform, Sozialraum, bestehende Präventionsstrukturen. Wir bringen die Erfahrung mit, welche Reihenfolge sich bewährt – die Entscheidung liegt bei Ihnen.

Können Startchancen-Schulen Teil der Partnerschaft sein?

Ja, und das ist oft klug: Startchancen-Schulen können ihre eigenen mehrjährigen Budgets einbringen, während die Kommune die übrigen Standorte trägt. Wie sich das sauber kombinieren lässt, gehört in das Konzept, das Sie von uns erhalten.

Was bekommen wir als Nachweis?

Eine gemeinsame Jahresplanung, einen jährlichen Bericht über Durchführung und Rückmeldungen aus den Programmen sowie unsere Evaluationsergebnisse – aufbereitet so, dass Sie damit in Ausschuss und Gremien bestehen.

Was kostet eine Partnerschaft?

Das hängt von Schulzahl, Jahrgängen und Laufzeit ab – Sie erhalten einen transparenten Kostenrahmen im Konzept, zusammen mit einem Überblick über passende Finanzierungspfade. Mehrjährige Planung schafft dabei auf beiden Seiten bessere Konditionen als Einzelbuchungen.

Ihre Anfrage

Schulform, Jahrgangsstufen und Wunschzeitraum genügen – Sie erhalten ein konkretes Angebot, in der Regel innerhalb eines Werktags.

This field is for validation purposes and should be left unchanged.